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Presse | Schwimmen | 22.03.2017

Die Feuertaufe des Peter Lemesch

Peter Lemesch ist mittlerweile neun Monate Cheftrainer der Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen. Die 23. Internationalen Sindelfingen Swiming Championships (ISSC) am vergangenen Wochenende waren sein erster großer Wettkampf mit der 50-köpfigen Mannschaft vor heimischem Publikum.

Neben den Mannschaften vor allem aus dem Süden Deutschlands gingen Schwimmer aus Griechenland, Italien, Österreich und der Schweiz an den Start.

Er habe sich gut eingelebt, so Lemesch, der zuvor in Solothurn (Schweiz) tätig war. Die gesamte Abteilung, ganz gleich ob Schwimmer der Leistungsgruppen, die Abteilungsführung oder auch die Trainer haben ihn gut aufgenommen. Er selbst trainiert die Leistungsgruppe der 13- bis 18-jährigen Schwimmerinnen und Schwimmer, und gemeinsam mit seinen drei Trainerkollegen Kathrin Bosse, Susanne Huber und Bernhard Kömpf ist er federführend für die Schwimmtalente zuständig.

Auch beim ISSC tritt die Abteilung als eine große homogene Gruppe auf, und man sieht den Jugendlichen an mit wie viel Spaß sie bei der Sache sind. „Wir legen Wert darauf, dass freundschaftlich miteinander umgegangen wird, denn nur so stimmt die Motivation im Team“, sagt Lemesch und verweist auf die derzeit recht junge Gruppe. „Solche Wettkämpfe sind vor allem für unsere jüngeren Schwimmer wichtig. Sie haben die Möglichkeit Wettkampferfahrung im bewohnten Umfeld zu sammeln, und bei so manchem jungen Schwimmtalent feuern die Eltern gewaltig mit an.“

Die Eltern selbst sind aber auch noch aus einem anderen Grund an diesem Wochenende gefragt, denn so ein Event ist nur dann machbar, wenn viele helfende Hände vorhanden sind. „Ich finde es klasse, wie selbstverständlich jeder mit anpackt, ganz gleich ob es um die Vorbereitungen in der Halle, im Verpflegungsbereich oder in der Organisation geht“, so Lemesch weiter.

Denn es sei keine Selbstverständlichkeit, dass ein Verein über so viele Jahre ein derartiges Schwimmevent ausrichtet. „Das geht nur, wenn nicht nur die sportlichen Bedingungen passen, sondern auch das Umfeld.“

„Ich bin mit den Ergebnissen unser Schwimmer sehr zufrieden“, so Peter Lemesch und verweist stellvertretend für die vielen guten Platzierungen auf die Erfolge von Christian Huber (Jahrgang 2000), Ella Buthurst (Jahrgang 2003) über 50 Meter Freistil oder auch Ayka Ockert (Jahrgang 1999). Alle drei Schwimmer konnten sich für die ISSC Cut-off-Kämpfe qualifizieren. Dabei werden zunächst jeweils drei Läufe durchgeführt, bei denen immer die beiden langsamsten Schwimmer ausscheiden. Die beiden nach diesen Läufen verbleibenden Schwimmer bestreiten dann das ISSC Cut-off-Finale.

Für viele der Nachwuchs-Schwimmtalente war es der erste Wettkampf auf der 50-Meter-Bahn in diesem Jahr, umso erfreulicher ist es, dass sich viele bereits für die süddeutschen Mannschaften qualifizieren konnten.

Mit seinen Trainerkollegen Bernhard Kömpf und Susanne Huber stand Cheftrainer Peter Lemesch (links)) das erste Mal bei einem Wettkampf vor heimischem Publikum am Beckenrand im Sindelfinger Badezentrum

Mit einem siebenköpfigen Team im Alter zwischen 24 und 56 waren die Sindelfinger Mastersschwimmer am vergangenen Wochenende bei den Württembergischen Meisterschaften am Start. Obwohl parallel das ISSC in Sindelfingen stattfand kämpften in Leonberg knapp 250 Teilnehmer um Medaillen. Highlights waren die gemischten Staffeln über 4x50m Lagen und Freistil, die ebenso wie die männliche 4x50m Freistil-Staffel allesamt auf dem Podest endeten. Zusammen mit starken Einzelleistungen wurden insgesamt dreizehn Medaillen erschwommen, somit ging kein Teilnehmer aus Sindelfingen leer aus. Die beiden Titel gingen über 100m Freistil an Annika Graf (AK 20) und über 100m Rücken an Christoph Schönleber (AK 30). Für weiteres Edelmetall sorgten Regina Franke, Susanne Pohlmann, Thomas Mucks, Christian Freitag und Thomas Fernis.