Offizieller Ausrüster

Presse | Schwimmen | 27.06.2016

Schwimmer des VfL Sindelfingen erfolgreich bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin

Vom 21.06. bis 25.06.2016 fanden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen in einer der modernsten Schwimmhallen Europas, der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark statt.

In einem Qualifikationszeitraum von Januar - Juni 2016 konnten sich die jeweils zeitschnellsten Schwimmer pro Disziplin und Jahrgang (je nach Alter die 20 bis 40 Bestplatzierten) aus allen Schwimmverbänden Deutschlands für diesen Wettbewerb qualifizieren. Für mehr als 1500 gemeldete Schwimmerinnen und Schwimmer war dies das nationale Wettkampfhighlight des Jahres. Insgesamt waren für das größte Schwimmfest Deutschlands 5192 Starts angesetzt. Für den VfL Sindelfingen erreichten 13 Sportler die Qualifikation und gingen mit insgesamt 39 Meldungen an Start: Carolin Bek (1999), Martin Brand (2001), Noam Chrobok (2001), Laura Durst (2002), Lea Ehret (2002), Paula Ernst (2000), Simon Herold (2000), Annika Huber (2003), Marek Jahn (2002), Bastian Kömpf (2002), Anja Krastel (2001), Marc Nüter (2003) und Ajka Ockert (1999). Damit war der VfL der zweitstärkste Verein Württembergs.

Annika Huber (2003) war mit 7 Finalteilnahmen die erfolgreichste Sindelfinger Schwimmerin. Für eine Finalteilnahme werden am Vormittag in den Vorläufen die jeweils 10 Zeitschnellsten ermittelt, die dann am Abend in den Finals an den Start gehen.

Annika Huber gelang es, sich bei all ihren sieben Starts für die Finalläufe zu qualifizieren und gleich fünfmal das Siegerpodest zu erklimmen. Über 200m Lagen verpasste sie den ersten Platz um 4 Hundertstel hinter ihrer Trainingspartnerin Kim Emely Herkle (VfL Waiblingen) nur knapp und wurde zweite mit 2:24,40. Deutsche Vize-Jahrgangsmeisterin des Jahrgangs 2003 wurde sie auch über 400m Lagen in 5:09,02. Hier rollte Huber das Starterfeld von hinten auf und lieferte sich ein Kopf an Kopf Rennen mit Rosalie Kleyboldt (SC Wiesbaden 1911), das beide zeitgleich als Zweitplatzierte beendeten. Bronze holte Huber über 100m Brust in 1:15,99, 200m Brust in 2:41,56 und 200m Rücken in 2:25,36. Über 50m Freistil wurde Huber 6. sowie über 100m Rücken 5.

Bei den Herren gelang Martin Brand (2001) die Finalteilnahme über 200m Schmetterling. Er erschwamm sich einen sehr guten 5. Platz in 2:14,06. Über 100m Schmetterling wurde er 12. seines Jahrgangs, über 400m Lagen erreichte er Platz 19.

Unter die besten 10 ihres Jahrgangs und damit in die Urkundenränge schwammen sich auf 1500m Freistil Marek Jahn (2002), der Platz 9 erreichte, und Noam Chrobok (2001), der 5. wurde.

Als jüngster Schwimmer der Mannschaft ging Marc Nüter (2003) im Mehrkampf an den Start. Im Mehrkampf müssen in einer Schwimmart die 50-, 100-, und 200 Meter Strecken und 50 Meter Beine sowie die 200 Meter Lager und 400 Meter Freistil geschwommen werden. Die geschwommenen Zeiten werden hierbei in FINA Punkte umgerechnet. Mit einem denkbar knappen Vorsprung von 4 Punkten wurde Marc Nüter Deutscher Sieger Rücken im Schwimm-Mehrkampf 2016 im Jahrgang 2003 mit 2874 Punkten.

Auch wenn es nicht für alle Sportler zu einer Finalteilnahme reichte, so zeigten sich Chefcoach Peter Dlucic und Trainerin Susanne Huber sehr zufrieden mit ihren Schützlingen. Die Athleten konnten neue persönliche Bestzeiten erreichen, mit zum Teil deutlichen Verbesserungen, ein verdienter Lohn für das monatelange harte Training der Sportler.